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Verratene Liebe - Falsche Götter

Verratene Liebe - Falsche Götter
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Wie wir unsere "Liebe" verraten, weil uns die "Liebe" verraten hat Wie können sich... mehr
Produktinformationen "Verratene Liebe - Falsche Götter"

Wie wir unsere "Liebe" verraten, weil uns die "Liebe" verraten hat

Wie können sich Menschen von ihren Verstrickungen in Haß, Schuld und Selbstmitleid lösen? Wie werden sie fähig, friedlich in Familien, mit "Fremden" und anderen Kulturen zu leben? Gibt es Hoffnung auf die Entmachtung der falschen Macht? Ein entschiedenes Plädoyer für eine friedensfähige Zukunft in den Zeiten einer von Terror und Krieg bedrohten Welt.


"Falsche Götter sind beides: Erzeugnis wie auch Erzeuger einer vergeblichen Suche nach einer Identität, die uns rettet. Solange wir uns der uns umgebenden Lieblosigkeit nicht wirklich stellen, werden wir zu keiner eigenen, in uns ruhenden Identität gelangen."
Arno Gruen

Wie und warum werden wir zum willfährigen Werkzeug der Macht? Arno Gruen bietet keine neue und "erlösende" Schuldzuweisung, sondern er dringt zu jenem Kern in uns vor, für den wir selbst die Verantwortung tragen. Dort fängt die Entmachtung der Macht und eine friedensfähige Zukunft an.

Der Mensch strebt nach Autonomie, aber er unterwirft sich Autoritäten. Er verlangt nach Liebe, aber er macht sich abhängig. Wer ihm Glück verheißt, dem folgt er, ohne zu erkennen, daß der Weg ins Unglück führt. Warum ist das so? Wo liegen die Ursachen solch selbstzerstörerischen Verhaltens?

Ohne daß es uns bewußt ist, haben sich schon in unserer Kindheit Selbstverachtung und Selbsthaß in unserem Inneren eingenistet. Daraus entsteht eine lebenslange Verkettung von Haß, Schuld und Selbstmitleid. Die Suche nach Erlösung aber wird draußen gesucht, wo zahlreiche "Falsche Götter" uns Liebe in Aussicht stellen, tatsächlich aber nur Gefolgschaft erwarten. Wir folgen denen, die uns verachten, weil wir das Opfer in uns selbst hassen. Und so fängt die Verdrehung der Liebe an. Wir lieben, was wir hassen, und hassen, was wir lieben könnten. Dies hat politische Konsequenzen: Wir treten den Aggressoren bei.

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